Besuch in Calatrava’s Heimat


Einer der bekanntesten Architekten ist sicher Santiago Calatrava, geboren in der spanischen Stadt Valencia. Und dort hat er sich mit der „Stadt der Künste und Wissenschaften“ selbst ein Denkmal gesetzt.

Und Valencia ist nicht nur Calatrava (Ciutat de les Arts i les Ciències), sondern auch Norman Foster (Valencia Conference Centre) und David Chipperfield (Veles e Vents) haben dort ihre Spuren hinterlassen. Also Grund genug sich das einmal näher anzuschauen. Kamera und Stativ eingepackt. Dazu Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektiv und mit der Lufthansa von Leipzig über Frankfurt dem November-Schmuddelwetter für ein paar Tage entflohen.

Und gleich vorweg: es lohnt sich unbedingt. Allein die Stadt der Künste und Wissenschaften mit ihren diversen Bauwerken, wie Oper, Museum, Brücke, Mehrzweckhalle Agora, Ozeaneum und Nachbarbauten wie Umbracle und Hemispheric hat Potenzial für mehr als einen Tag. Details in Hülle und Fülle, dazu viel Wasser mit Spiegelungen und vielen Menschen, die auch zur Streetfotografie „einladen“.

Linien, Kurven, Flächen, Formen, Strukturen und Muster. All das macht Architektur aus und kann bei unterschiedlichem Licht und oft mit schönem Schattenspiel kunstvoll in Szene gesetzt werden. Abgesehen von den Menschen, die mit ihren Kleidern Farbe ins Spiel bringen ist es oft schon monochromatisch. Weiß und das Blau des Himmels bzw. des Wassers herrschen vor. Also ist der Schritt dies im Foto auch in schwarzweiss umzusetzen gar nicht so groß.

Aber Valencia hat auch „alte Steine“ zu bieten, eine hübsche historische Altstadt, mit verwinkelten Gassen und einer großen Chance sich zu verlaufen. Aber das macht auch nichts, denn irgendwo kommt man immer wieder an einem schönen Platz raus und kann gemütlich einen Kaffee oder ein Bier genießen und den Stadtplan studieren.

Und das Meer ist nicht weit. Mit der Straßenbahn sind wir in gut 15 Minuten zum Strand gerumpelt und konnten das Frühstück bei Sonne und Meerblick genießen.

Nachfolgend ein paar Eindrücke.



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