• Werner Schwehm

Dubai - Stadt der Superlativen




Neben dem Falken ist sicher das Kamel das bekannteste und charakteristischste Tier für das Wüstenemirat Dubai. Kamele gibt es auch überall als Souvenir und so habe ich mir 2016 dort eine entsprechende Schlägerkopfhülle besorgt. Und bei meinem Besuch in Dubai in der vergangenen Woche war ich in Begleitung einer sehr liebenswerten „Zwergengiraffe“. Aber wir waren ja nicht in Dubai um Tiere zu fotografieren, sondern um die spannende Architektur in Szene zu setzen.


Dubai ist sicher eine der Städte mit den meisten Superlativen in den Beschreibungen von Orten und Bauwerken. Allein das Guinness Buch der Rekorde verzeichnet über 100 Einträge für Dubai (Stand 2014). Dabei ist das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa sicher der bekannteste Superlativ. Manchmal wirken selbst 300 Meter hohe Wolkenkratzer wie Spielzeug in dieser Stadt. Und das ein oder andere architektonische Meisterwerk zu fotografieren war unser eigentliches Ziel der Reise.


Es wurde in der Zwischenzeit viel gebaut und es wird bis zur Expo 2020 noch viel mehr gebaut. Baustellen und Krane überall. Und das was längst fertig sein sollte, ist leider noch nicht fertig, sondern immer noch Baustelle, so z.B. das Objekt „The Opus“ von Zaha Hadid Architects oder auch das, wie könnte es anders sein, weltgrößte Riesenrad bei der Dubai Marina mit 210 Meter Durchmesser. Im Vergleich sind die höchsten Gebäude (ohne Fernsehtürme) Österreichs (DC1 Tower Wien mit 250 Meter) und Deutschlands (Commerzbank Tower Frankfurt mit 259 Meter) nur ein paar Meter höher.


Dafür konnten wir aber in Abu Dhabi das vor einem Jahr eröffnete Louvre-Museum des Pariser Stararchitekten Jean Nouvel (auch: Torre Agbar, Barcelona; Gasometer, Wien; Design Tower bzw. Nouvel-Tower, Wien) besichtigen. Zusammen mit der ebenfalls in Abu Dhabi stehenden Scheich-Zayid-Moschee ganz sicher ein Highlight der Reise. Diese ganz in weiß gehaltene und beleuchtete Moschee in der blauen Stunde zu erleben ist ein ganz besonderer Genuss.


Ursprünglich stand, wie schon gesagt, Fotografieren auf dem Plan. Die vielen Baustellen, die Tatsache, dass Dubai nicht gerade als fußgängerfreundliche Stadt bekannt ist, sowie hohe Temperaturen von über 30 Grad ließen unsere Fotografier-Laune stetig sinken. Und so verbrachten wir viel Zeit am Beach oder Pool, mit gutem libanesischem Essen und mit ein wenig Sightseeing. Klar, das ein oder andere Foto ist schon entstanden und wir haben überraschend gemerkt, dass manchmal sogar das Smartphone reicht um ein Foto zu schießen.


Zusammenfassend ein sehr gelungener kurzer Urlaub mit wenig Fotos, aber es reicht um das ein oder andere hier zu zeigen und es macht vielleicht ja Lust sich dieser Metropole fotografisch zu nähern, die nur 6 Flugstunden entfernt ist.



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